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Vereinigte Staaten
Feb. 2022. Die Nachfrage nach allergikerfreundlichen Lebensmitteln nimmt stetig zu, so dass immer mehr Produkte in den Regalen des Einzelhandels zu finden sind. In diesem Artikel möchten wir Ihnen als Produzierende Hinweise geben, wie Sie eine Kreuzkontamination mit Allergenen verhindern können, wenn Sie allergenfreie Produkte mit entsprechenden Auslobungen herstellen, und wie Sie Ihre Prozesse mit Hilfe geeigneter Testmethoden überprüfen können.
Das Lebensmittelrecht führt 14 Allergenklassen auf, die auf der Verpackung angegeben werden müssen. Die Allergenklassen sind in der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 festgelegt, die durch die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) in deutsches Recht umgesetzt worden ist.
Es gibt einige zusätzliche Allergene wie Kokosnuss gemäß der Definition der U.S. Food and Drug Administration (FDA) oder Pfirsich gemäß dem koreanischen Recht usw. Diese müssen je nach Bestimmungsland Ihrer Produkte überprüft werden.
Jedes mit Allergenen verunreinigte Lebensmittel kann bei empfindlichen Menschen Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, wobei einige Allergien eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit des Verbrauchers bzw. der Verbraucherin darstellen. Eine falsche Kennzeichnung von Allergenen führt häufig zu Produktrückrufen, die sich negativ auf den Ruf des Unternehmens auswirken können. Daher ist ein durchdachtes Allergenmanagementsystem von entscheidender Bedeutung.
Es gibt jedoch Fälle, in denen sich eine Kreuzkontamination nicht vermeiden lässt und ein Hinweis auf dem Etikett erforderlich ist. Eine Kreuzkontamination mit Allergenen kann durch verschiedene Quellen erfolgen, z. B. durch Zutaten, Rework, Oberflächen, Geräte, Fahrzeuge, Behälter, Personal, Luftströmungen usw.
Wie bereits erwähnt, ist eine Überprüfung von Produktionsprozessen durch Vor-Ort-Inspektionen (Audits) sowie Analysen möglich. Alle GFSI-basierten Audits (BRCGS Food, IFS Food und FSSC 22000) decken das Allergenmanagement im Detail ab. Dies sind die wichtigsten Aspekte, die während eines Audits überprüft werden:
Die Vielzahl der zu berücksichtigenden Aspekte zeigt, dass ein umfassendes Know-how der Produktionsprozesse sowie der gesamten Wertschöpfungskette notwendig ist, um mögliche Eintrittsstellen und Ursachen der Allergenkontamination zu identifizieren und zu bewerten.
Lebensmittelallergene können mit verschiedenen Testmethoden analysiert werden. Die Eurofins Labore für Lebens- und Futtermittelanalytik in Deutschland bieten Ihnen je nach Art des Allergens und dem Verarbeitungsgrad Ihrer Produkte proteinbasierte (ELISA) und DNA-basierte (PCR) Assays an. Darüber hinaus bieten wir eine zusätzliche Methode zur gleichzeitigen Analyse von sieben Allergenen mittels LC-MS/MS.
Haben Sie Fragen oder können wir Sie bei der Untersuchung Ihrer Lebens- und Futtermittel unterstützen? Kontaktieren Sie uns noch heute.
Eurofins ARS PROBATA
Eurofins Analytik GmbH