Analyse von Shiga-Toxin-bildenden E. coli (STEC)

STEC entstehen u. a. durch mangelnde Hygiene und können schwere Infektionen verursachen. Die Eurofins Labore für Lebens- und Futtermittelanalytik unterstützen Sie mit Fachkompetenz und einem breiten Spektrum zuverlässiger Analysen beim Nachweis von STEC. So können Sie die gesetzlichen Vorgaben einhalten und schützen die Gesundheit der Verbrauchenden.

Analytische Prüfmethoden

  • Akkreditierte PCR-Schnellverfahren für beschleunigte Freigabeprüfungen
  • Spurennachweis
  • Quantifizierung von E. coli (STEC)

Die Eurofins Labore für Lebens- und Futtermittelanalytik in der Schweiz bieten 24‑Stunden‑Freigabeanalysen mittels schneller PCR‑Methode an. Bei einem positiven Ergebnis kann eine zusätzliche Prüfung zur Vermehrungsfähigkeit ergänzt werden. Derzeit gibt es keinen zuverlässigen Marker für die Infektiosität eines Isolats. Ein Hinweis kann der Nachweis des eae‑Gens sein. Das Serotyping kann durchgeführt werden und ist in Schweiz relevant für Rückrufentscheidungen.

Wir beraten Sie außerdem zu weiteren Analysemöglichkeiten, etwa zum Whole‑Genome‑Sequencing, zur Lagerung von Isolaten im Rahmen der Zoonosen‑Verordnung sowie zur Rückverfolgung von Infektionsketten im Kontext Ihres Lieferantenmonitorings.

Risiken verstehen

E. coli kommt natürlicherweise in der Darmmikrobiota von Menschen und Tieren vor. Stämme, die das stx‑Gen tragen und damit Shiga‑Toxin bilden, können jedoch schwere Erkrankungen auslösen. Klinisch relevante STEC‑Stämme werden häufig als EHEC (enterohämorrhagische E. coli) bezeichnet. Diese können Niere, Dickdarm, Nervensystem und Gehirn schädigen – und stellen daher ein erhebliches Risiko für die Lebensmittelsicherheit dar.

Hauptkontaminationsquellen

Die wichtigsten Quellen für STEC‑Übertragungen sind rohe und unzureichend erhitzte Lebensmittel, darunter:

  • Nicht ausreichend erhitztes Hackfleisch
  • Rohmilch und nicht pasteurisierte Milchprodukte
  • Rohes Gemüse und gekeimte Samen
  • Nicht pasteurisierte Säfte (z. B. Apfelsaft)
  • Kontaminiertes Wasser oder Mehl

Kontaminationen können während der Schlachtung, beim Melken, bei der Bewässerung, durch Abwässer von Wiederkäuerbetrieben oder beim Umgang mit bzw. der Verarbeitung von Lebensmitteln auftreten. Rinder und Schafe sind häufig symptomlose Träger. Auch Trinkwasser kann, versehentlich oder aufgrund unzureichender Aufbereitung, belastet sein. 

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