Sommerzeit, Sporenzeit: Schimmelpilze in der Außenluft

Veröffentlichungsdatum :
Montag, Juli 20, 2026
Schlagwörter :
Schimmelpilze
Feuchteschäden

Sommerzeit, Sporenzeit: Schimmelpilze in der Außenluft 

Schimmelpilze sind ein natürlicher und allgegenwärtiger Bestandteil unserer Außenluft. Ihre Konzentration wird von Faktoren wie Jahreszeit, Wetterbedingungen, Vegetation und Standort beeinflusst und kann daher stark schwanken. Besonders in den Sommermonaten sorgen Wärme und Feuchtigkeit für optimale Wachstumsbedingungen, sodass die Sporenbelastung deutlich höher ausfällt als im Winter.

Zu den häufigsten Schimmelpilzen in der Außenluft zählen Basidio- und Ascosporen, sowie Cladosporium und Alternaria. Während Cladosporium einen großen Anteil der natürlichen Schimmelpilzbelastung ausmacht, ist Alternaria vor allem als möglicher Auslöser von Allergien und Atemwegsbeschwerden bekannt. Gesundheitlich empfindliche Personen können daher insbesondere in den Sommermonaten verstärkt auf Sporen reagieren.

Für die Bewertung von Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen ist die Außenluft ein wichtiger Referenzwert. Erst der Vergleich mit einer zeitgleich entnommenen Außenluftprobe ermöglicht eine fundierte Einschätzung, ob erhöhte Schimmelpilzkonzentrationen auf natürliche Außenlufteinflüsse oder auf eine mögliche Quelle im Gebäude zurückzuführen sind.

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