PFAS-Verdachtsmomente

PFAS, die Ewigkeitschemikalien (Forever Chemicals), ermitteln unsere Umweltlabore schon seit Jahren mit einem breiten Spektrum akkreditierter Untersuchungen. Finden Sie mit unseren Analysen sicher heraus, ob Ihr Trinkwasser, Ihr Boden, Ihr Grund- bzw. Abwasser, Ihr Klärschlamm oder Produkte wie Papier/Pappen mit dem Umweltgift belastet sind, den typische PFAS-Verdachtsmomente ergeben sich aus:

  • Brandereignissen mit Löschmitteleinsatz, an Löschübungsplätzen, an Flugplätzen

  • Abwässern und Abluft von Produktionsstätten für PFAS-Produkte

  • Abprodukten von Industrien, die PFAS als Zusatzstoffe nutzen, z.B. in der Galvanik

  • PFAS-belasteter Kompost oder Klärschlamm, der in der Vergangenheit auf landwirtschaftlichen Flächen aufgebracht wurde

Darüber hinaus schreibt die Trinkwasserverordnung seit Anfang 2026 einen Grenzwert von 0,10 µg/l für die Summe der 20 gängigsten PFAS-Verbindungen vor. Dafür sind validierte Analysen unerlässlich. 

Gewissheit mit Eurofins Umweltanalytik Österreich

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PFAS-Analysen und Regelungen

Einzelstoffuntersuchungen PFAS

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Die Einzelstoffanalytik von ausgewählten PFAS (TWVO) mittels LC/MS/MS in Wasserprobe ist in Österreich etabliert und akkreditiert. Die in das Verfahren integrierten Substanzen können selektiv und mit hoher Nachweisstärke detektiert werden. Die Analytik von Wasserproben basiert auf dem genormten Verfahren der DIN 38407-42. Die Einzelstoffanalytik ist derzeit das einzige etablierte Verfahren, das zur Überwachung der definierten Richtwerte geeignet ist. 

 

Innerhalb des Eurofins Netzwerkes sind folgende akkreditierte Einzelstoffanalysen möglich:

  • DIN 38407-42 für wässrige Proben

  • DIN 38414-14 für verschiedene Feststoffe

  • Ergänzende TOP-Analytik zur Einzelstoffanalytik für wässrige Proben (Vorläufersubstanzen)

  • TOF-Bestimmung in Papier und Pappe

  • Summenparameter für wässrige Proben (AOF)

  • Unterstützung bei der Festlegung des Untersuchungsumfangs

  • Untersuchung von PFAS in Löschschäumen

  • Untersuchung von PFAS in Pflanzen- und Biokohlen oder Aktivkohlen

  • Untersuchung von Blutserum auf relevante PFAS-Verbindungen

TOP – Total Oxidizable Precursor – Definition

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Mit der TOP-Analytik (Total Oxidizable Precursor) können PFAS-Vorläufersubstanzen in Eluaten und Wässern quantifiziert werden. Das Verfahren basiert auf der Einzelstoffanalytik. Ausgewählte Einzelstoffe werden vor und nach einem oxidativen Aufschluss gemessen. Der Aufschluss überführt einen Teil der nicht direkt messbaren PFAS in messbare Perfluorcarbonsäuren PFCA.

Das Verhältnis der messbaren Einzelsubstanzen vor und nach dem Aufschluss lässt Rückschlüsse auf die PFAS-Belastung mit Vorläuferbindungen zu.

AOF – Adsorbierbares organisch gebundenes Fluor – Definition

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Als wichtige Ergänzung zur etablierten PFAS-Analytik dient der Summenparameter AOF. Viele organische Fluorverbindungen können als Einzelstoff nicht mit den Standardmethoden nachgewiesen werden. In diesem Fall ist ein Summenparameter wie der AOF, mit dem organische Fluorverbindungen nahezu vollständig analytisch erfasst werden können, hilfreich. Mit ihm lassen sich in Wasserproben auch Kontaminationen durch bisher nicht identifizierbare organische Fluorverbindungen oder auch Abbauprodukte (Metaboliten) wie kurzkettige PFAS (kk-PFAS) und Polyfluoralkyl Phosphates (PAP) nachweisen.

Um das ganze Ausmaß einer PFAS-Kontamination – vor allem an Belastungsschwerpunkten – festzustellen, ist es wichtig, auch diese Verbindungen aufzudecken. AOF kommt neben der Umweltanalytik auch in der Produktanalytik zum Einsatz, um z. B. beschichtetes Papier auf das Vorliegen von PFAS zu untersuchen.

TOF – Total Organic Fluorine – Definition

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Der Summenparameter TOF eignet sich gut zur Untersuchung von Materialien und Produkten vor allem aus Papier und Zellstoff – wie zum Beispiel Verpackungen, Hygieneartikel, Einweggeschirr. Eurofins hat mit NORAP (nordic Risk Assessment) ein Routineverfahren etabliert und validiert, um TOF in Konsumgütern, wie Lebensmittelverpackungen oder Zelluloseartikeln zu ermitteln. Die Probe wird dabei verbrannt und das Fluorid anschließend in einer Absorptionslösung mittels Ionenchromatographie bestimmt.

EOF – Extractable Organic Fluorine – Definition

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Mit dem Summenparameter EOF lassen sich Organofluorverbindungen in Böden, Kompost und Klärschlämmen ermitteln, die als extrahierbare organische Fluorverbindungen eine Maßzahl für PFAS sein können. Eurofins arbeitet an der Entwicklung einer neuen Analysennorm für EOF mit. Nach einer Extraktion mit organischen Lösungsmitteln und anschließender Verbrennung im Sauerstoffstrom erfolgt die Bestimmung mittels Ionenchromatographie.