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Wurzelgallennematoden (Meloidogyne spp.) sind pflanzenparasitäre Nematoden, die sich auf einer Vielzahl von Wirtspflanzen rasch vermehren können. Sie sind berüchtigt dafür, in der Landwirtschaft erhebliche wirtschaftliche Verluste zu verursachen. Befallenes Vermehrungsmaterial – wie Saatgut, Kartoffeln und Blumenzwiebeln – wird aufgrund von Kontamination häufig zurückgewiesen. Neben der Zurückweisung mindern diese Nematoden die Qualität und den Ertrag von Kulturpflanzen, was sie zu einem großen Problem für Erzeuger macht.
Das Vorkommen von Wurzelgallennematoden in landwirtschaftlichen Systemen kann zu Folgendem führen:
Ihre Fähigkeit, in unterschiedlichen Bodentypen zu gedeihen und zahlreiche Kulturpflanzen anzugreifen, macht sie zu einer dauerhaften Herausforderung in Pflanzenbausystemen.
Wurzelgallennematoden verändern die Pflanzenphysiologie erheblich. Wenn sie in Wurzeln eindringen, bewirken sie die Bildung von Riesenzellen, die als Nahrungsstellen dienen. Äußerlich zeigt sich dies als Knoten oder Wurzelverdickungen.
Im Gegensatz zu einigen anderen Nematoden sind Wurzelgallennematoden nicht auf Lockstoffe angewiesen, um Wirte zu finden. Folglich ist ihre natürliche Sterblichkeit hoch, wenn keine geeigneten Wirtspflanzen vorhanden sind oder unter Schwarzbrachebedingungen. Wenn jedoch Wirte verfügbar sind, macht ihr Fortpflanzungspotenzial sie äußerst zerstörerisch.