Optimales Betriebsmanagement durch Boden‑, Gülle‑, Wasser‑ und Pflanzenanalysen für höhere Erträge.
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Verlässliche Daten zu Boden, Pflanzen und Nährstoffen für Politik, Forschung und Planung.
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Pansenstabiles Protein (RUP), auch als resistentes Rohprotein oder Bypass-Protein bekannt, ist der Anteil des gesamten Rohproteins in einer Ration, der von Pansenmikroben nicht abgebaut werden kann. Stattdessen passiert es den Pansen und wird im Darm für die Absorption verfügbar.
Gesamtes Rohprotein besteht aus:
Der verdauliche Anteil von RUP wird als im Darm verdauliches Bypass-Protein bezeichnet.
RUP ist essenziell, um den Aminosäurebedarf des Tieres über das hinaus zu decken, was mikrobielles Protein liefern kann. Es stellt sicher, dass hochleistende Tiere, wie Milchkühe, ausreichend Protein für die Milchsynthese und das Wachstum erhalten. Die Abstimmung von RUP mit im Pansen abbaubarem Protein (RDP) ist entscheidend für eine optimale Leistung und Stickstoffeffizienz.
Die Menge an RUP im Futter kann mit der Nylonbeuteltechnik gemessen werden, bei der Futterproben im Pansen inkubiert werden. Die nach der Inkubation verbleibende Fraktion stellt den RUP-Gehalt dar. Diese Methode hilft Ernährungsberatern, die Futterqualität zu bewerten und ausgewogene Rationen zu formulieren.
So kann zum Beispiel der RUP-Anteil eiweißreicher Rohstoffe wie Soja- oder Rapsschrot durch Behandlung von etwa 35 % auf über 80 % erhöht werden.