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Phosphat (P) im Boden ist nicht immer für die Pflanze verfügbar. Dabei spielen mehrere komplexe Bodenprozesse eine Rolle. Calcium, Eisen, Aluminium, Bodentextur, pH-Wert und organische Substanz haben alle einen Einfluss.
Düngung und Feuchtigkeitsversorgung während der Vegetationsperiode beeinflussen den Phosphorgehalt in Gras und Silage. Ausreichende Feuchtigkeit im Boden bewirkt, dass sich Phosphat löst. In dieser Form kann das Gras den Nährstoff aufnehmen.
Im Durchschnitt enthält eine Frühjahrssilage vier Gramm P pro Kilogramm Trockensubstanz. Auf Flächen, auf denen der Phosphorentzug strukturell höher ist als die Zufuhr, ist im Laufe der Zeit mit einem Rückgang des Phosphatstatus des Bodens – und in der Folge auch der Kulturpflanze – zu rechnen.
Mischfutterbestandteile enthalten normalerweise mehr Phosphor als Raufutter. Das Entwicklungsstadium beeinflusst den Gehalt ebenfalls: Je älter die Kulturpflanze, desto niedriger der P-Gehalt. Zu den Raufutterarten mit relativ hohem Phosphorgehalt gehören Biertreber, Gräser und Grassilage, während Silage, Stroh (in einem späteren Wachstumsstadium als Gras und Grassilage) und Kartoffelprodukte wiederum sehr phosphorarm sind.
Eurofins Agraranalytik, Daten 2009–2013
| Futterart | Durchschnitt | Zielbereich |
| Frisches Gras | 4.1 | 3.0–4.5 |
| Grassilage | 3.9 | 3.0–4.5 |
| Maissilage | 1.9 | 1.8–2.5 |
| Luzerne | 3.4 | 3.0–4.0 |