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Milchsäure ist eine der wichtigsten Säuren, die während des Silierkonservierungsprozesses entstehen. Sie gilt als wohlschmeckende Säure und ist ein wichtiger Indikator für eine erfolgreiche Fermentation. Eine gut konservierte Silage enthält typischerweise einen relativ hohen Anteil an Milchsäure.
Milchsäure spielt in der Tierernährung eine wichtige Rolle:
Idealerweise sollte Grassilage für eine optimale Leistung etwa 5 % Milchsäure enthalten.
Zustand des Ernteguts: Das Ernten von Pflanzen, die nicht zu trocken und zuckerreich sind, fördert die Bildung von Milchsäure.
Feuchtigkeit der Silage: Feuchte Silage enthält oft 12–15 % Milchsäure, was vorteilhaft sein kann, bei übermäßigen Mengen jedoch auch Probleme verursachen kann.
Stickstoffdüngung: Eine Überdüngung mit Stickstoff verlangsamt die Ansäuerung und verringert die Konservierungsqualität, da Proteine unerwünschte Bakterien fördern und die Silage puffern.
Obwohl Milchsäure schmackhaft ist und die Milchproduktion unterstützt, kann zu viel davon zu Folgendem führen:
Um diese Probleme zu vermeiden, sollten langsam fermentierende Rohstoffe und Pufferstoffe in die Ration aufgenommen werden.