Bakterien (Pflanzenpathogen)

Definition

Bakterien sind einfache, einzellige Organismen ohne Zellkern, im Gegensatz zu Pilzen. Sie sind lebenswichtig, bauen organisches Material ab und unterstützen die Verdauung. Die meisten der 1.600 Arten sind Saprotrophe, die im Boden und im Darm vorkommen.

Bedeutung

Bakterien sind in positiver Weise wichtig, können aber auch Krankheiten bei Pflanzen verursachen und verheerend sein. Innerhalb weniger Tage können ganze Kulturen verloren gehen, da sich Bakterien in der Pflanze sehr schnell vermehren. Die Symptome können von nekrotischen eingesunkenen Flecken, Welken und der Bildung von Krebsgeschwüren bis hin zu Fruchtfäule und Absterben reichen.

Ausbreitung

Die meisten pflanzenpathogenen Bakterien vermehren sich in Pflanzen, auf Blättern oder in Pflanzenresten; einige überleben im Boden. Sie verbreiten sich über infiziertes Material oder Wasser. Eine Bekämpfung ist ohne Chemikalien schwierig – strikte Hygiene ist die beste Vorbeugung.

Wie kann man Bakterien erkennen?

Die Identifizierung von Bakterien ist schwierig, da ihnen eindeutige äußere Merkmale fehlen. DNA-basierte molekulare Werkzeuge sind für eine genaue Diagnose unerlässlich. Einige besitzen Geißeln zur Fortbewegung und vermehren sich durch Teilung in zwei Tochterzellen.

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